Bericht 2. IAT in Igensdorf



Die Vorfreude auf den Event, den Günter, Martin und Margit veranstalten, war groß und diese IAT ist für mich ein Pflichttermin!

Obwohl im Vorfeld bei Wolle, Tommy und mir Unsicherheit bestand, wann es denn wirklich anfängt, habe ich extra zu diesem Termin meinen Sommerurlaub gestartet, damit auch wirklich nichts dazwischen funken kann.

An den Vortagen Fluchs die Klamotten und das sonstige Zeuchs zusammengepackt. Aktion war es ja keine, da ich meine Zeuchs-Liste ja abgespeichert habe. Auch der Hänger wurde noch fein gemacht, so daß dem Moppelchen nichts passieren kann, wenn er Goonzer herunter- und herauffährt.

So ging es für mich am Freitag früh um kurz nach 8 h los, via Tommy-City und Großhabersdorf, den Wolle mit Michi zusammen sammeln, und schon waren wir auf dem Weg nach I-Df.

Auf dem Wege dorthin habe ich leider noch Nachrichten gehört und lt. Antenne Bayern wollten ca. 20.000 verwirrte Leute aus ganz Europa nach Gräfenberg kommen um Götzen und Dämonen anzubeten. Dies war auch der Grund, warum ich ein Stöckchen dabei hatte, mit dem man sonst Mücken erschlägt. Aber es gestaltete sich ganz anderes. Mit jeder Radiomeldung wurden es weniger und weniger und am Ende waren es 250 Deo-Roller, 250 nein 251 denn einer davon war bei uns im Zeltlager, der mit seinem Geschmackssinn über außerirdische Fähigkeiten verfügte.

Das Schlusswort schiebe ich in die Mitte ein, da es m.E. das Einzige war, was mich mal 5 min störte, und ich es als unangemessen ansehe, dies als Schlussabsatz zu verewigen.
Es gab leider Personen, die „Politik“ mit in ein Event reinbrachten, die ein Gemeinschaftsgefühl nicht aufleben lassen wollte und anscheinend auch ihren Teil der Arbeit vergessen hatten. Glücklicherweise fand mit der Anwesen- bzw. Abwesenheit eine Art Völkerwanderung statt, so dass dieses „Übel“ nur zeitweise Bestand hatte.

Am Freitag machten wir, d.h. Günter, Wolle mit Michi Huckepack, Tommy und ich gleich eine Ausfahrt, die sehr schön und entspannend war. Dummerweise hatte ich meine schwarze Jacke und meinen A-Helm auf, der in Gräfenberg dem einen oder anderen Mütterchen wirklich Angst machte, dafür habe ich mich echt geschämt. Naja so schnell wird mir das hoffentlich nicht mehr passieren.

Gegen 20 h machten wir noch eine Nachtausfahrt, die herrlich war.

Heinz kam leider erst am Samstagmittag, da er Ina vom LT geschubst hat und sie sich zwischen Krankenhaus und Heimat aufgehalten haben. Auch Papa Heinz, mein Helmut war da und nach seinen Angaben hat er sich wohl gefühlt, nachdem er irgendwas abgeseilt hatte. (er ist nicht von hier, daher habe ich die Sprache nicht ganz verstanden)

Günter hatte nichts vergessen, von 2 Dixi Toiletten, über 2 große Zelte, Stromversorgung, 3 Kühlschränken, einer Hi-Fi-Anlage, die manchen Profi stolz machen würde, Lichtspielen zur Musik, einer ganzen Sau, die sinnigerweise vom Elektriker versorgt wurde, einer Top-Gulaschsuppe zum Beginn von Werkzeug-Klaus und jetzt habe ich sicher das eine oder andere vergessen, aber naja man wird älter.

Am Samstag fand neben dem Stoppelfeldfahren, über das ich wenig sagen kann, da mein Goonzer einfach „zu schnell“ für diese Art der Belustigung ist. (ok hat sicher doch nen anderen Grund ….), 2 Ausfahrten statt und auch eine Bildersuchfahrt, die wir – MiD – schon wieder mit Platz 2 gekrönt hatten. Anscheinend liegt es Tommy und mir irgendwie.

Der Abend war laut, sehr laut, aber wie anderes hört man sonst ManoWar und DragonForce. Alkohol gab es auch ein bisschen und auch Christian, der sein Golfwägelchen von AC Auslauf verschafft hatte, traf noch ein. Hätte er nur seine Sonnenbrille daheim gelassen, die ist jetzt hinüber, nachdem ihm ein schlankes Reh gestreift hatte. Sehenswert war auch der Bierzeltbank-Abgang von Christian, der in Zeitlupe erfolgt, nachdem Robert ihn seiner Schwerkraft überließ.

Auch der Samstag ging viel zu früh vorbei, aber komischerweise war es noch immer hell, als die letzten ins Bett sind, dementsprechend war der Sonntag früh sehr ruhig und fast menschenleer.

Zu meinem Frühstück (11h) hat mich leider der Fluch einer Biene in den Oberschenkel getroffen, so daß ich den Sonntag vergessen konnte. Dennoch verbrachten wir noch schöne Stunden im Festzelt.





Robert mit Familie, Tommy und ich sind dann so gegen 18 h aufgebrochen und haben die „Friedrichs“ verlassen, die sich hoffentlich schon Gedanken für die 3. IAT Gedanken machen, auch wenn, oder vor allem wenn diese in einem anderen Gewand stattfinden wird – so ich hoffe.





Euer GG